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Massagen dienen dem Wohlempfinden und der Entspannung. Heilmassagen, wie die Triggerpunktmassage, können die Patienten daneben auch von Schmerzen befreien.

Der Name der Triggerpunktmassage stammt aus dem englischen Sprachbereich und bedeutet „etwas auszulösen, to trigger“. Als Triggerpunkte sind bei dieser Massage-Art Verhärtungen der Muskulatur, die selbst nur unter Druck schmerzhaft reagieren, von denen aus der Schmerz aber ausstrahlt. Werden diese Knoten der Muskulatur korrekt behandelt, verringern sich die Verspannungen und man kann wieder schmerzfrei durchatmen.

Die Triggerpunktmassage – Triggerpunkte lösen und behandeln

Triggerpunkte zu behandeln, hat schon eine lange Tradition. Ursprünglich stammt sie wohl aus Japan. Erstmalig wurde eine sogenannte Trigger-Akupunktur im 17. Jahrhundert erwähnt. Hierbei wurden damals – wie heute bei der klassischen Akupunktur – Nadeln eingesetzt, um die Triggerpunkte zu reizen.

Mittlerweile ist bekannt, dass die typischen Triggerpunkte mit den vielen Akupunkturpunkten nahezu identisch sind. Die Triggerpunktmassage ist also kein neuer „Trend“, sondern eine alte Behandlungsmethode, die immer mehr Anhänger findet.

Die Triggerpunktmassage ist optimal für eine Vielzahl an Symptomen. Dazu zählen unter anderem:

  • Überbelastungsschmerzen der Muskeln
  • Spannungskopfschmerzen
  • Schmerzen im Nacken
  • Beschwerden an der Halswirbelsäule
  • Schmerzen an den Schulterblättern
  • Schmerzen in der Hüfte oder den Oberschenkeln
  • Tennisarm

Hinweis: Eine therapeutische Triggerpunktmassage darf an kranken Patienten nur von staatlich anerkannten Physiotherapeuten, Masseuren und Heilpraktikern durchgeführt werden. Andere Berufsgruppen dürfen diese Art der Massage natürlich auch erlernen, sie aber ausschließlich zur Prävention und Entspannung an gesunden Personen anwenden.

Triggerpunkte massieren – Wie wird eine Triggerpunktmassage durchgeführt?

Bekannte Triggerpunkte sitzen zum Beispiel in der Gesäßmuskulatur, der Schmerz strahlt hier in die Wade aus, oder in der Schulter mit Schmerzen im Arm oder der Hand. Ein Triggerpunkt ist eine gut fühlbare Verhärtung in einem Muskel, die durch Stress, schlechte Haltung, Überlastung oder Bewegungsmangel. Diese „Knoten“ gilt es zu lösen.

Ziel der Behandlungen ist es, zuerst durch eine gründliche Untersuchung – Anamnese, Abtasten der Muskulatur und Dehntests – die Triggerpunkte korrekt einzugrenzen und sie durch die nachfolgenden Behandlungen zu reduzieren, beziehungsweise im besten Fall komplett aufzulösen. Meist ist das Mittel der Wahl, die Triggerpunkte zu massieren und den oder die Muskelstränge sanft zu dehnen.

Die Triggerpunktmassage ist eine sehr wirkungsvolle Methode. Der Patient spürt meist schon nach der ersten Behandlung eine Erleichterung.

Diese Massage-Art eignet sich eigentlich für fast jeden. Es gibt aber auch Kontraindikationen, bei denen auf eine Massage verzichtet werden sollte.

Wer zum Beispiel regelmäßig Blutgerinnungshemmer wie Marcumar, aber auch Aspirin einnimmt, sollte verzichten, denn durch die Blutgerinnungshemmer kann es bei der Behandlung zu Einblutungen ins Gewebe kommen.