Achedaway ist eine Marke für Geräte zur Muskelregeneration. Bekannt wurde die Marke mit einer Massagepistole. Heute steht vor allem der Cupper im Mittelpunkt, ein elektrisches Schröpfgerät mit App-Steuerung. Dazu kommen beheizte Muskelschaber für die Massage mit einer Kante.
Woher die Marke Achedaway kommt
Laut der Markengeschichte auf der Herstellerseite entstand Achedaway aus einem persönlichen Anliegen des Gründers. Er wollte ein handliches Vibrationsgerät gegen verspannte Muskeln bauen. Bei der Entwicklung arbeitete das Team nach eigenen Angaben mit Physiotherapeuten, Fitnesstrainern und Profisportlern zusammen. Einige Jahre nach der ersten Massagepistole folgte der Cupper.
Einen konkreten Firmensitz nennt der Hersteller auf seiner Website nicht. Die Geschäftsbedingungen des internationalen Shops unterliegen allerdings chinesischem Recht. Für Großbritannien gibt es zudem einen eigenen Shop unter dem Namen Achedaway UK.
Cupper, Massagepistolen und Schaber
Das Angebot ist überschaubar und konzentriert sich auf drei Bereiche:
- Cupper: ein elektrisches Schröpfgerät, das abwechselnd ansaugt und wieder loslässt. Laut Hersteller hat es fünf Modi, vier Intensitätsstufen und drei Saugaufsätze. Sie steuern es am Gerät oder per App. Den Cupper gibt es einzeln, im Paar und als größeres Set mit fünf Paaren.
- Massagepistolen: zwei Modelle mit den Namen A3 und Pro. Beide haben fünf Geschwindigkeitsstufen, die Hubtiefe liegt laut Datenblatt bei 12 beziehungsweise 16 Millimetern. Je nach Modell liegen vier oder fünf Aufsätze bei.
- Muskelschaber: beheizte Schaber, die Sie mit leichtem Druck über die Haut ziehen. Dazu gibt es eine kleinere Mini-Version für unterwegs.
So funktioniert der Achedaway Cupper
Klassisches Schröpfen arbeitet mit Gläsern, in denen ein Unterdruck entsteht. Der Cupper erzeugt diesen Unterdruck elektrisch. Dabei wechselt er rhythmisch zwischen Saugen und Lösen, der Hersteller spricht von dynamischem Cupping. Damit unterscheidet sich das Gerät von Schröpfgläsern, die ruhig auf einer Stelle sitzen. Ein weiterer Unterschied ist die Handhabung, denn Sie brauchen weder Feuer noch eine Handpumpe.
Vom Prinzip her ähnelt der Cupper deshalb einem Vakuum-Massagegerät. Er ist allerdings kleiner und für einzelne Stellen wie Nacken, Schultern oder Waden gedacht. Wenn Sie Hautprobleme haben oder gerinnungshemmende Medikamente nehmen, sprechen Sie vor dem Schröpfen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Vertrieb und Service
Der Vertrieb läuft über eigene Onlineshops. Nach eigener Aussage arbeitet die Marke außerdem mit Vertriebspartnern in 30 Ländern. Der Hersteller nennt ein Rückgaberecht von 30 Tagen. Bei der Garantie unterscheidet der Produktvergleich auf der Herstellerseite zwischen einem Jahr für den Cupper und zwei Jahren für die Massagepistolen.
Einen deutschen Shop oder eine deutsche Serviceadresse nennt der Hersteller derzeit nicht. Anfragen laufen über eine englischsprachige Kontaktadresse.
Für wen sich Achedaway eignet
Achedaway passt zu Ihnen, wenn Sie Schröpfen zu Hause ausprobieren möchten und keine Gläser von Hand ansetzen wollen. Auch wer nach dem Sport mit Vibration oder Wärme arbeitet, findet im Sortiment passende Geräte.
Bedenken Sie, dass Schröpfen auf der Haut sichtbare Spuren hinterlassen kann. Die runden Rötungen stammen vom Unterdruck und verblassen meist nach einigen Tagen. Planen Sie die erste Anwendung deshalb nicht direkt vor einem Termin, bei dem Nacken oder Schultern zu sehen sind.
Ist Ihnen ein deutschsprachiger Service wichtig, lohnt ein Blick auf andere Hersteller von Massagegeräten. Für eine reine Massagepistole ist die Auswahl dort deutlich größer, Achedaway bleibt vor allem beim elektrischen Schröpfen eine Spezialmarke.
