Blackroll Massagegeräte

Wer mit Verspannungen durch Sport oder langes Sitzen kämpft, stößt früher oder später auf Blackroll Massagegeräte. Die bekannteste ist die gleichnamige Faszienrolle, die heute in vielen Sporttaschen und Wohnzimmern liegt. Daneben bietet die Marke ein deutlich breiteres Sortiment für Selbstmassage, Regeneration und Schlaf.

Wer steckt hinter Blackroll?

Die Geschichte beginnt 2007. Damals entwickelte Jürgen Dürr nach Angaben des Unternehmens die erste in Deutschland produzierte Faszienrolle. 2013 entstand daraus die BLACKROLL AG, Marius Keckeisen kam als Mitgründer hinzu. Heute bezeichnet sich das Unternehmen als Healthstyle Company und ist mit geschulten Trainerinnen und Trainern in Dutzenden Ländern vertreten.

Neben Produkten stellt Blackroll Übungen und Tipps bereit, etwa für den Arbeitsplatz am Schreibtisch oder für Läufer, Wanderer und Radfahrer. Die zugehörige App enthält nach Herstellerangaben mehr als 500 Übungen.

Welche Blackroll Massagegeräte gibt es?

Über die Jahre hat die Marke die ursprüngliche Rolle weiterentwickelt. Heute gibt es Rollen in mehreren Härtegraden, die sich an der Farbe erkennen lassen. Dazu kommen weitere Produkte:

  • Bälle in verschiedenen Größen für die punktuelle Massage
  • Duoball für Muskelstränge links und rechts der Wirbelsäule
  • Mini-Rolle für Füße, Unterarme und kleine Bereiche
  • Vibrationsgeräte, darunter eine Massagepistole
  • Sets mit mehreren Werkzeugen
  • Schlafprodukte wie das Recovery Pillow

Die Farben stehen für unterschiedliche Blackroll Härtegrade, von weich bis sehr hart. Eine weichere Rolle eignet sich für den Einstieg und für empfindliche Menschen. Härtere Varianten wählen vor allem Geübte mit kräftiger Muskulatur. Im Zweifel greifen Sie zur mittleren Härte, denn zu viel Druck führt schnell dazu, dass Sie verkrampfen.

Wie Sie die Geräte einsetzen

Mit der großen Rolle massieren Sie flächig Oberschenkel, Waden, Gesäß oder Rücken, indem Sie Ihr Körpergewicht darauf ablegen und langsam rollen. Mit dem Ball oder der Mini-Rolle erreichen Sie gezielt kleinere Bereiche, etwa die Fußsohle. Der Duoball läuft links und rechts der Wirbelsäule entlang, ohne direkt auf die Wirbel zu drücken.

Beginnen Sie mit einer weicheren Variante und wenig Druck. Rollen Sie langsam und atmen Sie ruhig weiter. Knochen, Gelenke und frische Verletzungen sparen Sie aus.

Was Blackroll Massagegeräte bewirken können

Zur Selbstmassage mit Rollen gibt es inzwischen einige Studien. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2019 fand vor dem Training eine kleine Verbesserung von Beweglichkeit und Sprintleistung. Nach dem Training verringerte das Rollen das Schmerzempfinden in der Muskulatur etwas. Insgesamt bewerteten die Forschenden die Effekte aber als eher gering.

Versprechen wie ein geringeres Verletzungsrisiko, das Verhindern von Krämpfen oder das Vorbeugen von Schmerzen sind dagegen nicht belegt. Sehen Sie die Rolle deshalb als Ergänzung zu Bewegung und Training.

Tipps zur Auswahl

Für den Einstieg reicht oft eine mittelharte Rolle und ein kleiner Ball. Wer viel am Schreibtisch sitzt, profitiert eher von kurzen Einheiten zwischendurch als von seltenen langen. Bei Rücken- oder Nackenschmerzen klären Sie vorher ab, ob das Rollen für Sie passt. Am Rücken gelten eigene Regeln, denn eine Faszienrolle für den Rücken sollte möglichst nicht direkt über die Lendenwirbelsäule rollen.

Blackroll Massagegeräte gibt es im Fachhandel, in Sportgeschäften und online. Achten Sie beim Onlinekauf auf den offiziellen Hersteller oder autorisierte Händler, denn ähnlich aussehende Rollen anderer Anbieter unterscheiden sich oft in Material und Härte.