Massagebürsten sind die klassische Trockenmassage-Lösung für zuhause. Sie regen die Durchblutung der Haut an, entfernen abgestorbene Hautschüppchen und werden häufig als Pflege bei Cellulite genutzt. Es gibt zwei Hauptkategorien: manuelle Naturhaar-Bürsten und elektrische Modelle mit Aufsätzen.
Manuelle Massagebürste aus Naturborsten
Klassische Trockenbürsten haben Naturborsten aus Tampico-Faser, Kaktus-Faser oder Schweineborste mit einem Holzgriff oder einer Handschlaufe. Anwendung: morgens vor der Dusche mit kreisenden Bewegungen in Richtung Herz über die Haut streichen. Die Haut wird dabei besser durchblutet und sanft gepeelt. Diese Seite hilft bei der Wahl der passenden Bürste, während die Anleitung zur Bürstenmassage die Technik Schritt für Schritt beschreibt, von der Reihenfolge der Körperpartien bis zur Strichführung.
Elektrische Massagebürste
Diese Modelle haben einen Motor und wechselbare Aufsätze (Bürsten, Knöpfe, Rollen) für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Häufig nutzen Anwender sie an Beinen, Po und Rücken, um die Haut zu durchbluten und die Muskulatur zu lockern.
Massagebürste richtig anwenden
Bürsten Sie immer in Richtung Herz, beginnen an den Füßen und arbeiten nach oben. Bei empfindlicher Haut, Sonnenbrand, Hautentzündungen oder offenen Stellen legen Sie eine Pause ein. Bei Krampfadern bürsten Sie diese Bereiche nicht. Sind die Borsten verbogen oder ausgefallen, ist es Zeit für eine neue Massagebürste.
Trocken- und Nassanwendung im Vergleich
Die klassische Trockenmassage findet auf trockener Haut vor dem Duschen statt und setzt auf die mechanische Anregung durch die Borsten. Bei der Nassanwendung nutzt man die Bürste unter der Dusche zusammen mit einem Duschgel oder Peeling, das reinigt gründlich und ist sanfter zur Haut. Beide Varianten fördern die Durchblutung, die Trockenmassage wirkt dabei intensiver und peelender, die Nassvariante schonender. Nach dem Bürsten pflegt eine Lotion die Haut und gleicht den Feuchtigkeitsverlust aus.
Ab wann sieht man einen Effekt beim Trockenbürsten?
Eine glattere, besser durchblutete Haut ist oft schon nach wenigen Anwendungen spürbar. Für eine sichtbare Wirkung braucht es Regelmäßigkeit über mehrere Wochen.
Trockenbürsten für Haut und Bindegewebe
Das Trockenbürsten vor dem Duschen ist eine der bekanntesten Anwendungen der Massagebürste. Mit kreisenden Bewegungen in Richtung Herz entfernt die Bürste abgestorbene Hautschüppchen und regt die Durchblutung an, die Haut fühlt sich danach glatter an. Häufig wird die Methode bei Cellulite genutzt. Die Techniker Krankenkasse schreibt dazu, dass jede Massage den Stoffwechsel im Gewebe aktiviert, ob mit Trockenbürste oder mit den Händen. Ganz beseitigen lässt sich Cellulite damit allerdings nicht. In Verbindung mit Bewegung und ausgewogener Ernährung ist das Bürsten dennoch eine sinnvolle Pflegeroutine, wie sie auch Tipps zum Bindegewebe straffen empfehlen.
Wie oft sollte man trockenbürsten?
Zwei- bis dreimal pro Woche genügen. Empfindliche Haut reagiert bei täglicher Anwendung schnell gereizt.
Welche Borsten sind die richtigen?
Weiche Naturborsten für empfindliche Haut, festere Borsten für unempfindliche Körperstellen wie Oberschenkel und Po. Für das Gesicht gibt es besonders weiche Spezialbürsten.
Wie reinigt man eine Massagebürste?
Etwa alle zwei Wochen mit mildem Shampoo auswaschen, mit den Borsten nach unten trocknen lassen und nie dauerhaft feucht liegen lassen, damit sich keine Keime bilden.
