Sanitas Massagegeräte

Sanitas Massagegeräte stammen von einer Marke, die zur Beurer-Gruppe aus Ulm gehört. Der Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Gesundheit. Neben Massagegeräten umfasst das Sortiment Wärmeprodukte, Waagen, Blutdruckmessgeräte und Geräte zur Reizstromtherapie.

Wer hinter der Marke steht

Auf der Herstellerseite von Sanitas steht der Hinweis „Eine Marke von Beurer GmbH“. Die Produkte sind meist etwas einfacher ausgestattet als die Modelle unter dem Namen Beurer. Sie richten sich an Menschen, die ein solides Gerät für den gelegentlichen Einsatz zu Hause suchen.

Welche Sanitas Massagegeräte es gibt

Das Sortiment ist überschaubar. In der Kategorie Massagegeräte führt der Hersteller derzeit unter anderem:

  • Shiatsu-Massagekissen mit rotierenden Massageköpfen und Wärmefunktion
  • Infrarot-Massagegerät, ein Handgerät mit zuschaltbarer Infrarotwärme
  • Fußbad mit Massagefunktion für müde Füße

Welche Modelle gerade lieferbar sind, ändert sich regelmäßig. Ein Blick auf die Produktbezeichnung lohnt sich deshalb vor dem Kauf.

TENS und EMS von Sanitas

Ein zweiter Schwerpunkt sind Geräte zur Elektrostimulation. Dabei leiten Klebeelektroden schwache Stromimpulse über die Haut. Je nach Programm verfolgen die Geräte zwei Ziele:

  • EMS (elektrische Muskelstimulation) bringt Muskeln zum Anspannen. Das soll die Muskulatur trainieren oder lockern.
  • TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) reizt Nerven unter der Haut. Das soll die Weiterleitung von Schmerzsignalen dämpfen.

Viele Kombigeräte bieten beide Funktionen. Wie gut TENS wirkt, hängt stark von der Art der Schmerzen ab und ist nicht für jede Beschwerde gleich gut belegt. Wer nur eine Funktion braucht, kann auch zu einem reinen TENS-Gerät oder EMS-Gerät greifen.

Für wen sich Sanitas Massagegeräte eignen

Sanitas Massagegeräte passen zu Menschen, die gelegentlich Verspannungen in Nacken, Rücken oder Füßen lockern möchten. Ein Massagekissen lässt sich auf Sofa oder Bürostuhl einsetzen. Das Fußbad lohnt sich vor allem nach langen Tagen im Stehen.

Bei Herzschrittmachern, in der Schwangerschaft und bei Epilepsie sind Reizstromgeräte tabu, sofern die Ärztin oder der Arzt nichts anderes sagt. Halten Schmerzen länger an, gehört ihre Ursache ärztlich abgeklärt.

Worauf Sie bei der Anwendung achten sollten

Lesen Sie vor dem ersten Einsatz die Gebrauchsanweisung. Beginnen Sie mit kurzen Anwendungen und niedriger Intensität. Massagekissen und Handgeräte gehören nicht auf entzündete Haut, offene Wunden oder Krampfadern. Bei Geräten mit Wärme sollten Sie nicht einschlafen, damit die Haut nicht zu lange erhitzt wird.

Passende Elektroden und Zubehör bietet der Hersteller zum Nachkaufen an. Achten Sie darauf, dass die Elektroden zu Ihrem Gerät passen.