Inada: Japanische Premium-Massagesessel

Inada ist ein japanischer Hersteller von Massagesesseln mit Sitz in Osaka. Nichimu Inada gründete das Unternehmen 1962 unter dem Namen Family Inada. Bis heute fertigt Inada seine Sessel in Japan und gilt dort als einer der Pioniere des automatischen Shiatsu-Massagesessels.

Wer steckt hinter Inada?

Family Inada führt seine Geschäfte von Osaka aus, die Hauptfabrik liegt in Daisen in der Präfektur Tottori. Laut einem Porträt der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) stellt das Unternehmen alle Produkte in Japan her. Außerdem hält der Hersteller zahlreiche Patente rund um die Massagetechnik.

Neben Massagesesseln hat Inada auch Sonderlösungen entwickelt. Ein Beispiel ist ein Behandlungsstuhl für Zahnarztpraxen mit eingebauter Massagefunktion. Die Firma produziert also nicht ausschließlich Sessel für das Wohnzimmer.

Welche Massagesessel bietet Inada?

Das Angebot unterscheidet sich je nach Land. International bekannt sind vor allem diese Modelle:

  • Sogno DreamWave: ein Ganzkörpersessel mit Shiatsu-Programmen, Luftkissen und Körperscan.
  • Flex 3S: ein kompakter Sessel mit Körperscan, Luftkissen, Wärme an Händen und Füßen sowie Dehnprogrammen.
  • Lupinus Robo: ein jüngeres Modell, das die WIPO als neuestes Modell des Herstellers nennt.

Nicht jedes Modell ist in jedem Land erhältlich. Fragen Sie deshalb beim Händler nach, welche Ausführung in Deutschland lieferbar ist.

Technik: Shiatsu als Grundidee

Shiatsu bedeutet auf Japanisch so viel wie Fingerdruck. Der japanische Hersteller orientiert seine Programme an dieser Massageform. Dabei arbeiten die Rollen vor allem mit punktuellem Druck. Zuerst vermisst ein Körperscan Rücken und Schultern, damit die Rollen die Druckpunkte möglichst passend treffen. Zusätzlich setzen viele Modelle Luftkissen für Arme, Hüfte und Beine ein.

Das Prinzip ähnelt einem kleinen Shiatsu-Massagegerät, nur arbeitet der Sessel mit deutlich mehr Rollen und Luftkissen gleichzeitig.

Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

Ein Sessel dieser Klasse ist groß und schwer. Messen Sie deshalb vorher den Platz aus, auch für die Liegeposition und den Abstand zur Wand. Klären Sie außerdem, ob die Spedition den Sessel bis in die Wohnung trägt und ob eine Steckdose in der Nähe liegt. Wie bei jedem anderen Massagesessel lohnt sich außerdem das Probesitzen, denn Druck und Rollenführung empfindet jeder anders.

Fragen Sie zudem, wer in Deutschland Aufbau, Wartung und Reparaturen übernimmt. Gerade bei Importmodellen ist das nicht selbstverständlich. Klären Sie mögliche Kontraindikationen einer Massage vorher ärztlich ab, etwa bei Thrombose, Osteoporose oder nach einer Operation.

Für wen eignet sich Inada?

Inada passt zu Käufern, die eine Shiatsu-Massage nach japanischem Vorbild suchen und dafür einen großen Sessel aufstellen können. Die Marke spielt im oberen Preissegment. Für gelegentliche Massagen im Nacken reicht dagegen oft ein kleineres Gerät wie ein Nackenmassagegerät. Eine ärztliche Behandlung ersetzt keiner der Sessel.