Lomi-Lomi-Massage: Hawaiianische Wellness-Tradition

Die Lomi-Lomi-Massage ist eine traditionelle hawaiianische Massage-Form, die aus der Heiltradition der polynesischen Inseln stammt. Der Name bedeutet wörtlich „kneten, drücken, reiben“ und beschreibt die charakteristischen langen, fließenden Bewegungen, die mit Unterarmen, Ellenbogen und Händen ausgeführt werden. Lomi-Lomi gilt als eine der wohltuendsten und körperumfassendsten Wellness-Massagen.

Besonderheiten

Im Gegensatz zur klassischen Massage arbeitet Lomi-Lomi mit langen, geschmeidigen Streichungen, die oft mehrere Körperregionen gleichzeitig umfassen – vom Hals bis zum Oberschenkel in einer einzigen fließenden Bewegung. Die Therapeuten nutzen reichlich warmes Pflanzen-Öl (klassisch Kokos- oder Kukui-Nuss-Öl), arbeiten oft im rhythmischen Takt traditioneller hawaiianischer Musik und integrieren sanfte Atemtechniken.

Wirkung

Lomi-Lomi ist primär eine Wellness- und Entspannungs-Massage, nicht eine Therapie für spezifische Beschwerden. Wirkung: tiefe Entspannung, Senkung des Stress-Hormonspiegels, gefühlte „Reinigung“ durch die fließenden Bewegungen, oft euphorisierende Wirkung in der zweiten Hälfte der Session. Dauer einer klassischen Behandlung: 90 bis 120 Minuten.

Wo finden Sie Lomi-Lomi?

In Wellness-Hotels, Spas und einigen Wellness-Praxen wird Lomi-Lomi mittlerweile auch in Deutschland angeboten. Achten Sie auf eine Zertifizierung des Therapeuten – klassisch ausgebildete Lomi-Lomi-Praktiker haben oft eine direkte Ausbildung in Hawaii absolviert. Preis pro Session: 80 bis 180 Euro für 90 Minuten.

Lomi-Lomi zuhause

Für eine Heim-Variante eignen sich warmes Kokosöl als Massageöl, ruhige hawaiianische Musik im Hintergrund und eine zweite Person als Partner. Eine vollständige Lomi-Lomi-Erfahrung lässt sich allein zuhause nicht reproduzieren, aber Elemente der entspannenden Atmosphäre und langen Streichungen sind übertragbar.