Wellness-Massage: Entspannung als Hauptziel statt Therapie

Wellness-Massagen sind nicht-therapeutische Massage-Anwendungen, deren Hauptziel die Entspannung und das Wohlbefinden ist – nicht die Behandlung konkreter medizinischer Beschwerden. Sie werden in Spas, Wellnesshotels, Day-Spas und auch in zahlreichen Wellness-Praxen angeboten und unterscheiden sich von klassischen Therapie-Massagen vor allem durch die ruhigere Atmosphäre, die ätherischen Öle und das oft längere Dauer-Format (60 bis 120 Minuten).

Klassische Wellness-Massage-Formen

  • Aroma-Öl-Massage: mit ätherischen Ölen wie Lavendel oder Rosmarin, fokus auf Entspannung
  • Hot-Stone-Massage: mit warmen Lavasteinen, die auf dem Rücken positioniert werden
  • Lomi-Lomi-Massage: hawaiianische Wellness-Technik mit fließenden Bewegungen
  • Shiatsu-Massage: japanische Druckpunkt-Technik (auch therapeutisch)
  • Klangschalen-Massage: mit auf den Körper gestellten Klangschalen, deren Vibration sich überträgt

Wann eignet sich eine Wellness-Massage?

Bei stressbedingten Verspannungen, zur Erholung nach intensiven Arbeitsphasen, als Geschenk-Anlass und für Paare als gemeinsame Wellness-Erfahrung. Wellness-Massagen sind keine Therapie für medizinische Beschwerden – bei chronischen Schmerzen, Bandscheibenvorfällen oder spezifischen Verspannungs-Mustern lohnt sich der Termin beim Physiotherapeuten oder einer medizinischen Massage-Praxis.

Wellness zuhause

Mit ätherischen Ölen, einem Pflanzen-Trägeröl, gedämpftem Licht, ruhiger Musik und einer kurzen Vorbereitungs-Routine (Bad oder Sauna) lässt sich Wellness-Stimmung auch im eigenen Bad oder Wohnzimmer schaffen. Massagekissen und Massagesessel bieten die geräte-gestützte Heim-Variante.