Ein Schultermassagegerät lockert verspannte Schultern und den Nacken bequem zu Hause. Schmerzen in diesem Bereich sind unangenehm, aber häufig. Die Gründe reichen von einer ungünstigen Haltung über Überlastung bis zu langem Sitzen am Schreibtisch. Mit einem solchen Gerät können Sie die Massage einsetzen, wann immer Sie Zeit haben, und die Stärke selbst bestimmen.

5 Fakten über das Schultermassagegerät
- Je nach Modell arbeitet es mit Knetbewegungen, Klopfen oder Wärme.
- Viele Geräte liegen wie ein Kragen über den Schultern und lassen die Hände frei.
- Einige Modelle erreichen zusätzlich den oberen Rücken.
- Mehrere Stufen passen die Massage an Ihr Empfinden an.
- Reizstromgeräte arbeiten mit Elektroden statt mit Massageköpfen.
So funktioniert ein Schultermassagegerät
Zwar können Sie Ihre Schultern auch mit der Hand massieren, doch das erfordert etwas Übung und Kraft. Deutlich einfacher ist ein Gerät, das Sie über die Schultern legen. Darin drehen sich Massageköpfe, die das Gewebe kneten und drücken. Gesteuert wird über Tasten am Gerät oder eine Fernbedienung. Es gibt Modelle mit Akku und mit Netzteil.
Die Geräte sollen Verspannungen lockern und zur Entspannung beitragen. Muskeln aufbauen können klassische Massagegeräte dagegen nicht.
Diese Bauformen von Schultermassagegeräten gibt es
Die Geräte unterscheiden sich vor allem in Größe und Technik. Zu den gängigen Varianten zählen:
- Geräte für Schultern und Rücken
- Shiatsu-Geräte für Schultern und Nacken
- Modelle mit Wärme oder Infrarot
- Reizstromgeräte
Geräte für Schultern und Rücken
Diese Bauform ist größer als die anderen. Sie massiert neben Schultern und Nacken auch den oberen Rücken. Meist handelt es sich um Auflagen oder Kissen, an die Sie sich anlehnen.
Shiatsu-Geräte
Shiatsu ist eine japanische Massageform, die mit Fingerdruck arbeitet. Die Geräte ahmen diesen Druck mit rotierenden Massageköpfen nach. Sie kneten und drücken das Gewebe, statt es zu beklopfen. Die u-förmigen Modelle für den Nacken gehören zu den bekanntesten Bauformen, wie beim Nackenmassagegerät.
Modelle mit Wärme oder Infrarot
Viele Geräte haben eine zuschaltbare Wärme. Sie wärmt die Haut und die oberflächliche Muskulatur und macht die Massage für viele angenehmer. Lassen Sie die Wärme aber nicht stundenlang auf derselben Stelle wirken.
Reizstromgeräte
Geräte mit Reizstrom arbeiten mit Klebeelektroden und schwachen elektrischen Impulsen. Je nach Programm sollen sie Schmerzen dämpfen oder die Muskulatur anregen. Am häufigsten kommt dafür ein TENS-Gerät zum Einsatz. Bei Herzschrittmachern und in der Schwangerschaft sind solche Geräte nur nach ärztlicher Rücksprache geeignet.
Worauf Sie beim Kauf eines Schultermassagegeräts achten sollten
Wichtiger als der Preis ist eine Ausstattung, die zu Ihren Bedürfnissen passt. Achten Sie vor allem auf diese Punkte:
- Einsatzbereich: Prüfen Sie, ob das Gerät nur Schultern und Nacken erreicht oder auch den Rücken.
- Massageart: Kneten, Klopfen, Wärme oder Reizstrom passen zu unterschiedlichen Vorlieben.
- Stromversorgung: Akkugeräte sind flexibler, Modelle mit Netzteil laufen ohne Ladepausen.
- Handhabung: Das Gerät sollte sich allein anlegen und sicher bedienen lassen.
Wann das Schultermassagegerät an seine Grenzen kommt
Laut dem Gesundheitsportal des Bundesgesundheitsministeriums sind Massagen eine von mehreren Möglichkeiten bei Nackenschmerzen. Viele Behandlungen sind allerdings nicht ausreichend untersucht. Wichtig ist vor allem, sich trotz der Beschwerden weiter zu bewegen. Wärme kann zusätzlich helfen.
Schnell ärztliche Hilfe brauchen Sie nach einem Unfall, bei Fieber, Nervenstörungen wie Taubheit oder Lähmung sowie bei sehr starken Dauerschmerzen. Ein Schultermassagegerät ist dann nicht das richtige Mittel.
Häufige Fragen
Welche Hersteller gibt es?
Geräte für Schultern und Nacken bieten viele Marken an, darunter Naipo, Beurer, Medisana und RENPHO. Ein Vergleich der Funktionen lohnt sich mehr als der Blick auf den Namen.
Wie lange sollte ich das Gerät nutzen?
Für den Anfang reichen 10 bis 15 Minuten. Viele Geräte schalten sich nach dieser Zeit automatisch ab. Mehr Zeit bringt nicht automatisch mehr Wirkung, sondern kann die Haut und das Gewebe reizen.
