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Die schwedische Massage wurde von einem Schweden entwickelt, woher sie ihren Namen trägt. Dennoch ist sie in Skandinavien nicht viel bekannter als in unseren Breiten. Viele Masseure nennen sie auch die „Standardmassage“, weil die schwedische Massage klassische Handgriffe beinhaltet und vielen Menschen Hilfe bietet.

Die schwedische Massage: Hilfe bei Verspannungen und Belastungen

Die schwedische Massage kann als Teilkörper- oder Ganzkörpermassage durchgeführt werden. Ersteres betrifft meist den Rücken, den Nacken und die Schultern. Bei dieser Massageart wird nur mäßig mit Öl gearbeitet, ein bestimmtes Hilfsgerät ist nicht nötig.

Meistens wird die schwedische Massage eingesetzt, um Muskeln aufzulockern, vor allem, wenn Verspannungen, Verhärtungen oder Verklebungen gelöst werden sollen. Sie stimuliert allerdings auch die Nerven und die inneren Organe sowie regt die Durchblutung an. Zuletzt wird angenommen, dass diese Massageart den Cortisolspiegel senkt und dadurch entspannend wirkt.

Durch diese Anwendungsgebiete zählt die schwedische Massage als medizinische Massage. Bei der Physiotherapie oder im ärztlichen Umfeld wird sie am häufigsten eingesetzt. Besonders sinnvoll ist eine schwedische Massage für Menschen, die lang im Sitzen arbeiten, zum Beispiel im Büro. Sie kann jedoch auch zur Erholung der Muskulatur nach sportlicher Belastung dienen.

Die Massagegriffe der schwedischen Massage

Bei der schwedischen Massage werden meist fünf verschiedene Massagegriffe angewandt, deren Reihenfolge veränderlich ist. Sie helfen dabei, das Problem zu lokalisieren und zu beheben. Am Anfang und Ende der Massage stehen oft lange Streichungen mit wenig Druck und etwas Massageöl. Hinzu können folgende Griffe kommen:

  • Die Reibung der Haut und Muskulatur regt die Durchblutung an und sorgt dadurch für ein warmes Gefühl.
  • Vibrationen sind kleine Bewegungen mit der Hand oder den Fingerspitzen, die zu Muskelzittern führen und Krämpfe oder Verspannungen lösen.
  • Knetungen werden an kleinen Hautpartien zwischen Daumen und Zeigefinger oder zwischen beiden Händen durchgeführt, um sie zu lockern.
  • Bei der Klopfung wird mit einzelnen Fingern oder der ganzen Hand sanft auf eine Hautfläche geklopft.